Der Jugend-SEG-Tag
Der Jugend-SEG-Tag fand am 1. August statt. In fünf Stunden lernten neun Jugendliche der Gruppe 5/6 alles Wissenswerte zur SEG. Auf die anfängliche Theorieeinheit, folgte eine Brezenpause. Nach der Stärkung übten die Teilnehmer*innen die Reanimation. Diese wurde schon in einigen Gruppenstunden behandelt, kann aber nicht oft genug geübt werden und so wurde die Chance, unsere neue Reanimationsübungspuppe auszuprobieren, genutzt.

Nach der Wiederholungseinheit bekamen alle eine Persönliche Schutzausrüstung (PSA) und begaben sich in den Mühlsee. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit, schwamm die Gruppe zur Insel in der Mitte des Sees. Hier wurde der Umgang im Wasser, mit einem Neopren, der Weste, dem Helm, den Socken und Schuhen und allen weiteren Ausrüstungsgegenständen, vertrauter. Anschließend erfolgten Zirkelübungen in 3er-Teams.


Die ersten Zirkelübung bestand aus einer Schnorchelkette, Wurfsack werfen und Retten mit dem Rettungsbrett. Hierbei handelt es sich um grundlegende Rettungsschwimmerische Elemente, die sehr relevant für die Wasserrettung sind. In der zweiten Runde wurde mit dem Boot gerettet, Patienten achsengerecht an Land gebracht, am Steg reanimiert und die Kreuzpeilung zur Markierung von untergegangenen Personen geübt. Da all diese Übungen vor allem in einer PSA sehr anstrengend sind, wurde danach erstmal eine Pause eingelegt. Zum Mittagessen gab es Chili sin carne.




Abschließend wurde die Ausrüstung gesäubert und zum Abtropfen ausgehängt. Der pflegende Umgang mit einer Schutzausrüstung ist essentiell, da sie nur so optimalen Schutz für den/die Wasserretter*in bietet. Wie nach einem SEG-Einsatz, besprachen die Jugendlichen am Ende gemeinsam was gut funktioniert hatte und was noch für Schwierigkeiten sorgt.
Das Feedback an die Organisator*innen war eindeutig: sie hatten Spaß und freuen sich auf zukünftige Übungen! Das Vertrautmachen mit der SEG ist ein wichtiger Bestandteil der Jugendarbeit, denn je früher die Jugend mit unserer Hauptaufgabe in Kontakt kommt, desto sicherer fühlen sie sich, wenn sie sich für Ausbildungen im Bereich der Wasserrettung anmelden und irgendwann als Erwachsene auf ihre ersten Einsätze mitfahren. Danke an die Organisation!