Für eine Woche waren rund 60 große und kleine Wasserwachtler*innen ganz in Poseidons Welt gefangen (im positiven Sinne!) – als Seesterne, Wale oder Haie, zusammen mit Meeresschildkröten, Muscheln und Fischen. Und auch dieses Mal war das Zeltlager so mit tollen Momenten gefüllt wie unsere Bäuche mit dem hervorragenden Essen der Küchenmannschaft. Was haben wir nicht alles zusammen erlebt in dieser Woche: ausgelassene Wasserschlachten, innovative Stockbrezen, angsteinflößende Nachtwanderungen, gesellige Lagerfeuerrunden, bunte Bastelstunden, spannende Rätsel, eine coole Disko, große Hitze, süchtig machende Freundschaftsbänder, unzählige Mückenstiche, nervenaufreibende Überfälle und natürlich die allgegenwärtige Cantina-Band. Wer nicht mit dabei war, hat definitiv etwas verpasst – das würden wohl alle unterschreiben, die dabei waren. Weder Worte noch Bilder können das Erlebte ersetzen oder authentisch repräsentieren, aber natürlich wollen wir es uns nicht nehmen lassen, hier ein paar visuelle Eindrücke zu hinterlassen, als Erinnerung an die schöne Woche unter dem Meer für die einen, als Motivation zum Mitkommen nächstes Jahr (wieder zweite Pfingstferienwoche!) für die anderen. (PS: Alle Bilder können durch Anklicken vergrößert werden)

Begonnen hat die Woche für alle fleißigen Aufbauer*innen, bei nicht ganz gutem Wetter am Sonntag, den 16.06.:

Am nächsten Tag reisten dann schließlich auch noch die restlichen Betreuer*innen mitsamt den Kindern und Jugendlichen an, der Rest des Tages wurde zum Kennenlernen der Anderen, der Regeln und des Zeltplatzes genutzt, zum Spielen und Toben,…. Abends versuchten alle ihr bestes bei der ersten musikalischen Lagerfeuerrunde.

Dienstag ist im Zeltlager immer Bastel- und Bautag, hier startete nicht nur die Freundschaftsbänder-Manie, sondern auch so einige Großprojekte aus Holz. Mit viel Farbe und Kreativität gestalteten wir außerdem unsere Fahne, eine Fotowand und ein großes Handabdruckbild aller großen und kleinen im Zeltlager Anwesenden durfte auch nicht fehlen.

Als am Mittwochmorgen die ersten Kinder zum Frühstück kamen, fragten sie gleich, was an diesem Tag geplant ist und die Antwort war simpel: Es ist Mittwoch – Mittwoch ist Schwimmtraining! Aber natürlich wurde es dann doch weniger hartes Training, sondern vielmehr ein spaßiger und sehr sonniger Tag im Wolnzacher Freibad. Abends schwangen dann (fast) alle das Tanzbein und sangen und lachten mit in der Disko.

Am nächsten Tag diente die Tröte dann einmal nicht zum Ankündigen der nächsten vorzüglichen Mahlzeit, sondern zur feierlichen Ausrufung einer Rede von Poseidon. Er erschien, in weißem Umhang und mit wallend schwarzem Haar und war gelinde gesagt stinksauer. Denn nicht nur vermisste er seine Lieblingskrabbe, sondern auch eine seiner sieben Weltmeeresperlen wurde ihm gestohlen. Im Verdacht: Alle Meeresbewohner*innen. Und so machten sich alle eifrig daran, Schildkröte, Meerjungfrau, Oktopus, Putzerfisch Olga, die Meerhexe und Co. zu befragen, um mehr über die geklaute Perle und die verschwundene Krabbe herauszufinden. Aber keiner wollte seine Informationen preisgeben und so mussten erst sportliche Aufgaben und knifflige Rätsel gelöst werden, um Hinweise zu erhalten.

Nachdem die Perle schließlich wiedergefunden wurde und auch die Lieblingskrabbe identifiziert wurde (die Meerhexe hatte sie in eine Schildkröte verwandelt), stand der folgende Freitag ganz im Zeichen der Vorbereitungen für den Bunten Nachmittag am Samstag. Die Lagerhymne wurde gedichtet, eine Verkaufssendung geplant und Tänze einstudiert.

Viel zu schnell war der Samstag und damit der Abreisetag aller Kinder und Jugendlichen dann da. Aber dank der tollen Aufführungen und der vielen begeisterten Zuschauer*innen konnten wir am Bunten Nachmittag die Woche angemessen zum Abschluss bringen!

Nachdem Eltern, Kinder und Jugendliche abgereist waren, ging das Abbauen weiter, den Großteil hatte unsere Lagermannschaft jedoch glücklicherweise schon tagsüber geschafft, denn es fing in Strömen zu regnen an. So wurde das letzte Geschirr noch unter Mithilfe einer Plane und vieler Hände, die sie hielten, gespült und der restliche Abend unter dem Dach, statt wie erhofft am Lagerfeuer verbracht. Am Tag darauf hieß es dann auch für uns Großen Abschied nehmen von dem Zeltplatz in Langenbruck.

Und was wäre ein Bericht auf unserer Homepage ohne ein paar Dankesworte zum Schluss? Deshalb: DANKE an alle Kinder und Jugendlichen (ohne euch hätte es das Zeltlager nicht gegeben und ohne euch wäre es weit weniger witzig gewesen), an die Lagermannschaft (ohne euch wäre nichts gestanden, es hätte kein Lagerfeuer und keine Nachtwachen gegeben, die Fahne wäre vielleicht weg und keine Bauprojekte wären möglich gewesen), an die Küchenmannschaft (was soll man sagen – ohne euch wären wir verhungert!), an die Aktionsmannschaft (ohne euch wäre der Wald am Abend der Nachtwanderung wohl still geblieben, aber auch einiges mehr hätten wir vermissen müssen), an die Betreuermannschaft (ohne euch hätte entweder totales Chaos oder absolute Langeweile geherrscht), an alle Besucher*innen am Bunten Nachmittag (ohne euch hätten wir nie einen so schönen Abschluss für die tolle Woche gehabt) und last, but not least an die Cantina-Band (was passiert wäre, wenn es sie nicht gegeben hätte, möchten wir uns lieber gar nicht erst vorstellen!).

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