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  • Mit Sicherheit am Wasser

    Wasserwacht Neufahrn

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ZelTEN – 10 Jahre Zeltlager – eine Reise zurück

Das Jubiläumszeltlager startete für die Erwachsenen der Wasserwacht am Samstag. Sie bauten insgesamt sieben große Mannschaftszelte auf, räumten die Küche ein und bauten Tische und Bänke auf. Dieser motivierte Haufen an Menschen legten den Grundstein für ein wunderschönes Zeltlager.

Den Sonntag nutzten die einzelnen Mannschaften (Küche, Lager, Betreuer & Aktion) um sich ein letztes Mal zu besprechen, fehlende Aufgaben zu erledigen und Material zu überprüfen. Abends verbrachten sie die Zeit am Lagerfeuer und freuten sich auf die morgige Ankunft der Kinder und Jugendlichen.

Die zweite Pfingstferienwoche begann mit der Abholung der Teilnehmer*innen. Mit drei Kleinbussen und der Unterstützung zweier Elternautos fuhren wir insgesamt 34 Kinder und ihr Gepäck zum Zeltplatz. Nach stärkenden Hot Dogs zum Mittagessen teilten wir die Kinder in verschiedene Gruppen ein und begannen mit dem Nachmittagsprogramm. In unterschiedlichen Stationen lernten die Grüppchen den Zeltplatz kennen, die geltenden Regeln, spielten Kennenlernspiele und bemalten die Lagerfahne. Abends wurde das Olympische (Lager)Feuer entzündet und es wurde Stockbrot gemacht. Durch das leuchtende Feuer bekamen wir Besuch von einem Außerirdischen, das uns eine Anleitung für einen Portalbau brachte, damit wir in die letzten Zeltlager durch ein Zeitreise zurück kommen konnten.

Der Dienstagvormittag startete mit dem Bemalen der Zeltschilder und der Gestaltung der Portale. Die Teilnehmer*innen ließen ihrer Kreativität freien Lauf und erschufen wunderschöne Schilder und Portale. Am Nachmittag wurde das Portal das erste Mal genutzt und wir reisten in die Zeit zurück in das Thema „Fantasy“. Armbänder knüpfen, magische Hüte gestalten, Zauberstäbe schnitzen oder magische Geschichten schreiben, all das konnten die Kinder noch auswählen. Abends wurde trotz Regen in die Mittelalterdisco gestartet und sich die letzte Energie rausgetanzt.

Die Mitte der Woche begaben wir uns in die Unterwasserwelt, auch Schwimmbad genannt. Hier tobten sich die Kinder auf verschiedenen Rutschen, an den Sprungtürmen und der Kletterwand aus. Einige der Älteren probierten die Dampfsaune aus und wir spielten fangen im Studelkanal. Nach einer stärkenden Kartoffelsuppe ging es für alle ab 12 Jahren, die Lust hatten, auf eine gruselige Nachtwanderung in den Dschungel in der sie ihren verlorenen Piratenfreund Maximus befreien mussten. Parallel gab es für die jüngeren Kinder ein Improtheater in dem sie eine weitere Geschichte, in der Maximus schon einmal verlorengegangen war, erzählt bekamen und schauspielerisch darstellen konnten.

Vom Dschungel ging es für die Kinder und Jugendlichen am Donnerstag ins Thema „Piraten“. Das Nachmittagsprogramm bestand aus verschiedenen Spielestationen, bei denen sie unter anderem Schiffe versenken im Großformat spielten und an der Erste Hilfe Station der Piratenkapitänin und ihrem Papageien helfen mussten. Abends wurde bei Regen unterm Dach Werwolf und viel Schach gespielt.

Der Freitag startete im Wilden Westen, dessen Landschaft so karg und langweilig war, dass wir alle zusammen den bunten Nachmittag vorbereiteten. Um uns vorher gegen die Hitze zu schützen, wurde noch einige riesige Wasserschlacht gemacht. Die Teilnehmer*innen konnten sich verschiedenen Stationen frei zuteilen und erarbeiteten das Programm für den letzten Tag, an dem sie ihren Eltern, Geschwistern und Freund*innen eine Art Zusammenfassung des Zeltlagers präsentierten. Es wurde ein zwei Meter hohes Portal gestaltet, mehrere Lagerhymnen geschrieben und einige Sketche vorbereitet. Zusätzlich gab es für die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit uns Feedback zu schreiben. In kleine Boxen konnten sie anonym Wünsche, Änderungsvorschläge oder Ideen mitteilen. Nach einem tatenreichen Tag kamen am Abend alle zum Lagerfeuer zusammen und sangen gemeinsam oder machten sich Marshmallows über der Glut.

Am Samstag räumten wir alle gemeinsam auf und bauten die Zelte ab. Gegen halb zwei kamen die ersten Eltern. Das Programm startete mit einer riesigen Tombola. Unsere Tombola-Expert*innen Nina und Thorsten priesen vergessene Kleidungsstücke, Handtücher, Schmuck und vieles mehr an und hofften das diese ihre Besitzer*innen wiederfinden würden. Nach erfolgreicher Fundsachenverteilung führten die Kinder und Jugendlichen gemeinsam ihre Sketche auf. Es wurden Gedichte über die Mannschaften verlesen, es wurde gesungen und anschließend am Kuchenbuffet geschlemmt. Ein wunderschöner Abschluss und ein freudiges Wiedersehen der Eltern erfüllten den ersten bunten Nachmittag nach zweijährigem Ausbleiben.

Wir wollen uns bei allen Teilnehmer*innen und deren Eltern für die reibungslose Kommunikation bedanken!
Wir wollen der Zeltlagerleitung für ihr Engagement und die Organisation danken!
Danke an die Aktionsmannschaft für ihre Aktionen!
Danke an die Küche für das grandiose Essen!
Danke an die Lagermannschaft fürs Holz, fürs Feuer machen, fürs Zelte und Flagge bewachen und dafür das ihr uns immer alles baut, was wir brauchen!
Danke an die Betreuer*innen, die wieder einmal fabelhafte Arbeit in der Betreuung der Teilnehmer*innen und in das Programm gesteckt haben!

Und danke an alle, die uns unterstützt haben. Sei es bei den Seediensten, beim Fahren, bei Nachtwachen und allen anderen Dingen, die wir immer besser schaffen, weil wir uns auf eine riesige Gruppe an Menschen verlassen können!


Danica Meidinger (KV Freising)